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Schulfahrten

Klassenfahrt der Ponyklasse - Wir waren auf dem Reiterhof!

Auf dem Reiterhof Schulze-Niehues haben wir das Pferd Guddi und das Pony Sladdy kennengelernt. Die beiden waren sehr lieb!
Wir durften sie putzen und jeden Tag reiten. Sogar im Trab! Das war lustig!
An einem Tag durften wir mit den Pferden nach draußen reiten. Da sind wir Hügel rauf und runter geritten. Wir sind sogar durch einen kleinen See geritten!
Am letzten Tag haben wir eine Reitprüfung gemacht. Wir mussten Ringe vom Pferd aus von einer Stange nehmen. Dafür haben wir eine tolle Schleife bekommen.
Auch sind wir mit einer Kutsche gefahren. Die hat Oscar, ein riesiges Pferd gezogen.
Toll war auch der Hüpfberg, auf dem wir gesprungen und runter gerollt sind. Fußballspielen durfte natürlich auch nicht fehlen!

Wir fanden, die Klassenfahrt war einfach spitze!
Zurück in der Schule vermissen wir Guddi und Sladdy!

Skifahrt

Ziel / Idee

Die Idee, Kindern mit körperlicher und geistiger Behinderung das Skifahren beizubringen, entstand im Frühjahr 1982 bei einer Fortbildungsveranstaltung in Radevormwald.
Die Sportlehrerin Karin Lennartz und der Sonderschullehrer Horst Padberg führten dann im Winter 1983 die 1. Schulskifahrt in Österreich durch. Es zeigte sich sehr schnell, dass spezielle Methoden und besondere Ausrüstungsgegenstände benötigt werden, um diese Skifreizeiten effizient zu gestalten. Es folgten Fortbildungsveranstaltungen der Unterrichtenden bei A. Ducommun (Schweiz) und Klaus Landauf (Österreich), bei denen das Eigenkönnen sowie organisatorische und methodische Erfahrungen weiter geschult wurden. Im Laufe der Jahre wurde ein eigener Ansatz für unsere Schulskifahrt gefunden. Wir versuchen, Elemente der Motopädagogik (Körpererfahrung, Materialerfahrung, Sozialerfahrung) und Elemente der Skilehrpläne in Einklang zu bringen.
Nach spielerischer Skigewöhnung und intensivem ersten Gleiten wird mit individuell abgestimmten Bewegungsaufträgen die Schwungauslösung angebahnt. Das positive Erleben von Bewegung und Geschwindigkeit stehen dabei im Vordergrund.
Der Sicherheitsaspekt spielt eine entscheidende Rolle bei der Wahl des Skiterrains. Es kann gut sein, dass die körperlichen Voraussetzungen kontrolliertes Skifahren am Anfänger-Hang zulassen, jedoch die Umsetzung in steilerem Gelände verhindern.
Damit viele körperbehinderte Kinder und Jugendliche an der Schulskifahrt teilnehmen können, werden behinderungsspezifische Probleme durch spezielle Methoden und besondere Geräte gelöst. So ist es möglich, auch solchen Kindern zu helfen, die zusätzlich intellektuell stark beeinträchtigt sind und Wahrnehmungsstörungen haben.

2014 könnte die 32. Schulskifahrt in Österreich stattfinden.

Teilnehmer

Von 1983 bis 2013 nahmen insgesamt 168 körperbehinderte Kinder und Jugendliche an diesen Schulskifahrten teil. Eine Teilnahmebeschränkung gibt es nicht.
Die Teilnehmer werden vor der Schulskifahrt durch spezielle motorische Übungen und durch Skigymnastik auf das Skilaufen vorbereitet. Weiterhin lernen sie im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten den Umgang mit den notwendigen Sportgeräten kennen.

Zeitlicher Rahmen

Die Schulskifahrt findet immer im Januar in Österreich statt.
Sie dauert 10 Tage, davon sind 8 Skitage.

Geplante Aufwendungen

Für den Elementarbereich benötigen wir:
Plastikstangen, bunte Markierungskegel, bunte Würfel aus Schaumstoff, Halbkugeln, Reivo-Bänder, einen Teppich als Aufstiegshilfe.

Spezielle Hilfsmittel:
Parablocs, Manschetten für Hemiplegiker.
Besonders für Kinder und Jugendliche mit cerebralen Bewegungsstörungen erweisen sich Carving - Ski als enorme Lernhilfe
Schülerinnen und Schüler mit muskulären Problemen benutzen besonders am Nachmittag sehr gerne einen BIG - FOOT oder ähnliche Kurzski; mit diesen Skiern bringen wir auch Abwechslung in die Übungen fortgeschrittener Skifahrer und Skifahrerinnen.

Verantwortlicher / Organisator

Die Schulskifahrt wird vom Skiteam der LVR Förderschule KME Mönchengladbach Rheindahlen organisiert und durchgeführt. Das Skiteam besteht in der Regel aus acht Pädagogen und Therapeuten.
Verantwortlich für den pädagogischen Bereich sind Horst Padberg und Georg Rüller, für den therapeutischen Bereich Rolf Walter Neukirch.
Wegen der vielen individuell zu gebenden Hilfen ist ein Betreuungsschlüssel von ca. 1:3 erforderlich, d. h. 1 Betreuer für 3 Schüler.

Reichlich Schnee und Spaß auf der Skifahrt in Embach...

Klassenfahrt 2013 der ORI 1a nach Blankenheim

Wir - die Klasse ORI 1a - fuhren im März 2013 mit den zwei schuleigenen Kleinbussen nach Blankenheim in die Eifel. Untergebracht waren wir in einem Jugendgästehaus. Während der ganzen Woche lag viel Schnee. Obwohl es für unsere Rollstuhlfahrer(innen) nicht einfach war, sind wir so manches Mal draußen gewesen. Wir haben Blankenheim bei einer Stadtrallye erkundet, haben einen Stadtbummel in Bad Münstereifel gemacht und sind in ein Spaßbad zum Schwimmen, Rutschen sowie Plantschen gefahren.
In der Jugendherberge spielten wir gemeinsam viele verschiedene Spiele wie Mensch-ärger-dich-nicht oder Speed Stacking, schauten uns einen Film auf einer Großleinwand an und nutzten die hauseigene Turnhalle zum freudigen Rumturnen.
Der Höhepunkt der Fahrt war dann der Tag im Schnee. Dick eingepackt im Schnee zu spielen war schon super. Als wir aber hinter unserem Haus einen kleinen Abhang entdeckten, nahmen wir unsere Schlitten und rodelten die Piste immer und immer wieder hinunter. Es war für alle Beteiligten ein unvergessenes Erlebnis.