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Sport

Landesmeisterschaften Schwimmen - Jugend trainiert für Paralympics 2018/2019

Im Frühjahr hatte sich unser Schwimmteam bei den Bezirksmeisterschaften in Wuppertal wieder für die Landesmeisterschaften im Bereich „Jugend trainiert für Paralympics“ qualifiziert. Erstmalig war auch das Gymnasium Rheindahlen im Bereich „Jugend trainiert für Olympia“ mit einer weiblichen Mannschaft dabei. So fuhren wir gemeinsam in einem Reisebus organisiert vom Sportamt Mönchengladbach nach Neuss.
Im paralympischen Wettkampf traten die vier besten Teams aus NRW (Wiehl, Olpe, Bad Oeynhausen und MG) unter den Augen von BRSNW Landestrainer Felix Haffke gegeneinander an, um als Sieger zum Bundesfinale nach Berlin zu fahren. Leicht ersatzgeschwächt ging unsere Mannschaft ohne allzu große Erwartungen auf den Sieg in den Disziplinen Freistil und Rücken an den Start. Dabei schwammen die Schülerinnen und Schüler einige neue persönliche Bestzeiten! Durch diese tollen Leistungen war es am Ende so knapp wie nie in der Gesamtwertung. Nur zwei Punkte fehlten in der Endabrechnung auf den Seriensieger aus Wiehl! Zunächst waren die Schülerinnen und Schüler sehr enttäuscht, nicht gewonnen zu haben, aber am Ende überwog bei allen der Stolz auf das Erreichte und dies vollkommen zu Recht!!!
Diese inklusive Veranstaltung war wieder ein gelungenes Sportfest und alle Beteiligten erlebten es als große Bereicherung, dort teilnehmen zu dürfen. Nach den Wettkämpfen gab es zudem eine Inklusionsstaffel, bei der Schülerinnen und Schüler beider Gladbacher Schulen gemeinsam schwammen und sich anfeuerten.
Unsere Schwimmmannschaft 2018/2019: Lilly, Meret, Claire, Lina, Kristine, Marcel, Dominic, Lukas und als Co-Trainer Jan

Fußballtricks lernen mit dem DFB-Mobil

Am 8. März besuchte das DFB ( Deutscher Fußballbund ) - Mobil unsere Schule.
DFB - Mobil - Teamer trainierten in zwei Trainingseinheiten Schüler und Schülerinnen aus der Grund - und Orientierungsstufe. Der DFB hat sich zum Ziel gesetzt, möglichst viele Kinder und Jugendliche für den Fußball an Schulen zu gewinnen. An unserer Schule waren 17 Jungen und 3 Mädchen bei der Vermittlung von Kernelementen des Fußballs mit großer Begeisterung dabei.
Die Schule bemüht sich, auch im kommenden Schuljahr das DFB - Mobil wieder nach Mönchengladbach zu holen.

Aktionstag

Jeden Donnerstag wird in unserer Turnhalle eine Bewegungslandschaft aufgebaut.
Hier kann man klettern, springen oder balancieren, Man kann in einer Rolle liegen und mit ihr durch die Halle kugeln oder sich in einem Wagen ziehen lassen.
Man kann mit Bällen werfe oder sie rollen und noch ganz viel mehr!
Auch wird unsere große Hüpfburg aufgebaut, auf der man hüpfen und toben kann.

balancieren.

Bericht von der Fortbildung der Fachkonferenz Sport am 21. März 2014

Am 21. März 2014 haben die Mitglieder der Sportfachkonferenz an einer Fortbildung zum Thema „Spiele für Läufer und Rollstuhlfahrer“ in der schuleigenen Turnhalle teilgenommen. Als Referent besuchte uns Michael Schoo, der selbst Förderschullehrer und Fachleiter ist. Er beeindruckte alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit vielen kreativen und praxisnahen Spielideen, die demnächst im Sportunterricht umgesetzt werden können.

Auf diesem Weg möchten wir uns nochmal bei Michael für die schweißtreibenden und anregenden Stunden bedanken.

Schwimmen im Therapiebad der Schule

In unserem hauseigenen Schwimmbecken vermittelt unser Lehrer- und Therapeutenteam den Schülerinnen und Schülern die Wassergewöhnung, also die Grundlagen des Schwimmens. Im stehtiefen Wasser lernen sie hier spielerisch und im Klassenverband, individuell auf die jeweilige Körperbehinderung eingestellt. Dank des Sitzlifters zum Transport ins Schwimmbecken und der Duschliegen können auch Rollstuhlfahrer am Schwimmunterricht teilnehmen. Die Wassertemperatur von 34°C hat bei den Schülerinnen und Schülern mit erhöhtem Muskeltonus einen sehr entspannenden Effekt.

Krahnendonk bewegt

Der Hintergrund

Das Erleben, die Freude und die Möglichkeit neue Erfahrungen zu sammeln, stehen im Mittelpunkt des Festes. Die Teilnehmer sollen grundlegende Erfahrungsmöglichkeiten in unterschiedlichen Wahrnehmungsbereichen erhalten.

Bei den Angeboten zum Erleben und Erfahren von Materialien, Objekten, Farben, Klängen und Räumen, steht das sinnlich – wahrnehmende Erfahren und Lernen im Vordergrund. Insbesondere schwerstbehinderte Menschen brauchen vielfältige Möglichkeiten zum Entdecken und Experimentieren, sie müssen spüren, befühlen können, müssen in Bewegung setzen können, müssen riechen und sehen können.

Neben der Anregung zum eigenen Tun und Erleben der Materialien und Räume spielt zum anderen die Entspannung und das Wohlbefinden bei den unterschiedlichen Bewegungs- und Wahrnehmungsangeboten eine entscheidende Rolle.

Auch ist das Fest „Krahnendonk bewegt“ (ehem. „Backeshoffest“) für alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer, aber auch für das betreuende Personal ein fester Programmpunkt im Jahresablauf und eine Gelegenheit zur Begegnung – z.B. in der stets gut besuchten Cafeteria.

Gestaltung

Stationen in der Halle sind u.a.:

Diverse Schaukeln, Luftkissen und Trampolin:
Im „bewegt werden“ neuartige Körper- und Raumerfahrungen machen,
unterschiedliche Perspektiven kennenlernen, vestibuläre Anregungen erfahren und Freude an Bewegung haben.

Tasttor / Tasthaus / Trockenduschen:
Grundlegende Erfahrungsmöglichkeiten im taktil – kinästhetischen Bereich
Verschiedenste Materialien lassen unterschiedliche Eigenschaften (Oberfläche, Härte, Temperatur, Farbe, etc.) bewusster werden
„Begreifen“ durch Ertasten, Entdecken, sich auf neue Reize einlassen.

Klangraum:
Akustisch-vibratorische Reize aufnehmen und verarbeiten, unterschiedliche Geräusch- und Klangerfahrungen machen, in Kontakt mit Bezugspersonen (z.B. auch Kommunikation aufbauend) oder auch selbständig, klangliche Umwelt erforschen.

Erlebnisraum / - tunnel:
In den Mittelpunkt stellen einzelner Wahrnehmungsfelder (z.B. Düfte, Lichteffekte,etc.) im Wechsel von Ruhe und Bewegung, neue Materialien / Räume / „Hindernisse“ entdecken und bewältigen.

Snoezelraum:
Ruhepunkt bietend, Entspannung und Wohlbefinden durch körpernahe Angebote (z.B. Massagebälle, ..), Musik und Lichteffekte.

Geschichte bis heute

Am Anfang (vor mehr als 22 Jahren) stand die Idee, eine Alternative für Schülerinnen und Schüler mit schweren Behinderungen zu finden, die an den traditionellen Sportfesten nicht teilhaben konnten. Einige Kolleginnen und Kollegen aus Einrichtungen für „Körper- und Geistigbehinderte“ organisierten ein erstes Fest (eintägig).
Über die Jahre kamen weitere Einrichtungen auch aus dem Rhein Kreis Neuss und Krefeld hinzu (insgesamt jetzt 11 organisierende Einrichtungen – engagierte Pädagoginnen und Pädagogen aus 10 Förderschulen und 1 Kindergarten - , der sogenannte Arbeitskreis „Krahnendonk bewegt“). Die Anzahl der Teilnehmer und das Interesse am Fest steigen jährlich, mittlerweile ausgeweitet auf 4 Tage mit ca. 800 Teilnehmerinnen und Teilnehmern mit einer Behinderung (Kindergarten bis Erwachsenalter / Werkstatt). Ausrichter ist der Ausschuss für den Schulsport beim Fachbereich Schule und Sport.

Organisation

Seit 2012 wird die Krahnendonksporthalle (vorher: die Sporthalle am Backeshof) eigens für das Fest eine Woche komplett für sonstige Nutzer (Vereine und Schulen) gesperrt und vom Arbeitskreis „Krahnendonk bewegt“ umgestaltet und dekoriert. Hilfe leisten Schülerinnen und Schüler der Gesamtschule Rheydt-Mülfort und einiger örtlicher Gymnasien, die auch bei der Betreuung der Erlebnisstationen in der Halle helfen. Der Sanitätsdienst für das Fest wird von Schülerinnen und Schüler der Bischöflichen Marienschule und der Gesamtschule Hardt übernommen.

Finanzierung

Finanziell wird das Fest ermöglicht durch die großzügige Unterstützung des Lions - Hilfswerk Mönchengladbach – Rheydt e.V. und weiterer Sponsoren. Der Stadtsportbund Mönchengladbach e.V. stellt kostenfrei die Hüpfburg zur Verfügung.